{"id":62233,"date":"2019-12-06T11:31:06","date_gmt":"2019-12-06T11:31:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturaktiv.org\/?p=62233"},"modified":"2022-11-24T10:21:37","modified_gmt":"2022-11-24T10:21:37","slug":"magneuropa-jan-oelker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturaktiv.org\/en\/magneuropa-jan-oelker\/","title":{"rendered":"MAGnEUROPA Jan Oelker"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns alignwide tw-gutter-no tw-cols-card tw-cols-card-border is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-d0b3c9c8 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image alignwide size-full tw-mb-7 tw-mt-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/kulturaktiv.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Jan-Oelker-Der-getauschte-Horizont.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41172\" srcset=\"https:\/\/kulturaktiv.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Jan-Oelker-Der-getauschte-Horizont.jpg 1024w, https:\/\/kulturaktiv.org\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Jan-Oelker-Der-getauschte-Horizont-272x182.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide has-palette-color-5-background-color has-background is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p><strong>Redaktion<\/strong><br>Holger Wendland<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sprache<\/strong><br>Deutsch<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Printausgabe<br><\/strong>3 Euro<br>Verkauf im B\u00fcro<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digitale Ausgabe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/kulturaktiv.org\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/KulturAktiv-MAGnEUROPA-2019-4-Jan-Oelker-1.pdf\">Download<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>\u00a9 Kultur Aktiv e.V. | 2019<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-top is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"tw-mt-10 wp-block-heading\">Inhalt<\/h3>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der getauschte Horizont \u2013 die Transformation der Arbeitswelt in der Mongolei<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Fotografien von Jan Oelker<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Pferde, Jurten und ein unendlich weiter Horizont pr\u00e4gen das Bild von der Mongolei, nicht nur als Klischee ausl\u00e4ndischer Touristen. Der Lebensstil der nomadisierenden Hirten ist fest im Selbstverst\u00e4ndnis der Mongolen verankert. Und das obwohl die moderne mongolische Gesellschaft Pferde als allt\u00e4gliches Transportmittel l\u00e4ngst durch Autos und Motor\u00e4der ersetzt hat, die meisten Mongolen statt in Jurten heute in H\u00e4usern aus Stein leben und der Horizont in den Siedlungen meist verbaut oder \u2013 besonders in Ulaanbaatar \u2212 durch Smog verschleiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Viehzucht war bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts der bestimmende Wirtschaftszweig in der Mongolei. Die Kollektivierung in der sozialistischen Periode und die Privatisierungen in der Zeit nach der Wende f\u00fchrten dazu, dass gegenw\u00e4rtig rund zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung in St\u00e4dten und stadt\u00e4hnlichen Siedlungen wohnen. Allein in der Hauptstadt Ulaanbaatar lebt fast die H\u00e4lfte der 3,3 Millionen Staatsb\u00fcrger. Wer teilhaben will am modernen Leben, wer etwas erreichen will in dem d\u00fcnnbesiedelten Land, versucht sein Gl\u00fcck in der Hauptstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Wechsel der politischen Systeme \u00e4nderte sich auch die Arbeitswelt. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind heute der Dienstleistungssektor und der Bergbau und das forciert die Notwendigkeit f\u00fcr den Aufbau einer modernen Infrastruktur. In den Siedlungen und St\u00e4dten wird viel gebaut, die Jurten weichen Ziegelbauten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Warenverkehr erfolgt zum \u00fcberwiegenden Teil mit LKW noch auf einem Netz aus \u201ewilden\u201c Pisten. Seit 2013 l\u00e4uft ein Regierungsprogramm zum Ausbau von Asphaltstra\u00dfen, das die l\u00e4ndlichen Gebiete n\u00e4her an die Hauptstadt anbinden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gleiche gilt auch f\u00fcr die digitale Infrastruktur. L\u00e4ngst stehen vor jeder Jurte eine Solarzelle und eine Sattelitensch\u00fcssel. Das Mobilfunknetz ist zumindest in der N\u00e4he von Siedlungen gut ausgebaut und in den Gebietszentren ist \u00f6ffentliches W-LAN-Netz verf\u00fcgbar. Und es gibt in der Mongolei mittlerweile nicht nur mehr Pferde, sondern auch mehr Handyvertr\u00e4ge als Einwohner. Mit dem Zugang zu Mobilfunk und Internet r\u00fccken selbst die Jurten fernab der Siedlungen n\u00e4her an die Hauptstadt und die Welt. Ihren Bewohnern bringt das einen weiteren Horizont.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Projekt WorldWideWork hat Jan Oelker exemplarisch Fotoserien von drei Arbeitsbereichen ausgew\u00e4hlt, die den Bogen von der traditionellen Arbeitswelt der Hirten in die moderne Arbeitswelten der Siedlungen in den Bereichen Bau und Verkehr spannen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jan&nbsp; Oelker fotografiert seit Mitte der 1980er-Jahre in den L\u00e4ndern der fr\u00fcheren Sowjetunion und des ehemaligen Ostblocks. Den Fokus seiner Fotografie setzt er auf die Beziehung von Mensch und Umwelt und den Wandel des Alltags durch die Transformationsprozesse in den Gesellschaften. Im Jahr 2013 reiste er zusammen mit Freunden mit einem Robur in die Mongolei. In den weit verstreuten Siedlungen erlebten sie die Gastfreundschaft der Hirten und bekamen Einblicke in den Lebensalltag der Menschen in den l\u00e4ndlichen Regionen, der sich so sehr von dem in der Hauptstadt Ulaanbaatar unterscheidet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>RedaktionHolger Wendland SpracheDeutsch Printausgabe3 EuroVerkauf im B\u00fcro Digitale Ausgabe \u00a9 Kultur Aktiv e.V. | 2019 Inhalt Der getauschte Horizont \u2013 die Transformation der Arbeitswelt in der Mongolei Fotografien von Jan Oelker Pferde, Jurten und ein unendlich weiter Horizont pr\u00e4gen das Bild von der Mongolei, nicht nur als Klischee ausl\u00e4ndischer Touristen. 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