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SUMMARY:Götz Schlötke „Gruppe Meier“
DESCRIPTION:Vernissage 02.03.2018\, 19:00 Uhr\nAusstellung MO - FR\, 10:00 
 - 16:00 Uhr\n\n&nbsp\;\n\n[gallery link="none" columns="2" ids="25398\,254
 00"]\nGötz Schlötke\, Photograph\n1984 kam er ins Atelier der Hochschule
  für Bildende Künste Dresden\, neugierig\, obwohl Modell-Stehen sicher
  auch mit Geld zu tun hatte. Ihm war sein Job als Mechaniker leid geworden
 .\nWir sahen ihn gern\, so schlank und groß und durchscheinend\, seine Kn
 ochen waren überall sichtbar\; er war anregend für Bildhauer\, denen d
 as Naturstudium zum Halse heraus hing.\nEr interessierte sich zunehmend fu
 ̈r unsere Arbeit. Götz begann zu zeichnen und zu modellieren\, da er ja 
 beim Modell-Stehen auch alle unsere Korrekturen mithörte. Irgendwann sche
 nkte Christian ihm eine Spiegelreflexkamera. Und so wurde er Photograph.\n
 Er eignete sich schnell die technischen Fähigkeiten der Lichtbildnerei an
 . Fürs Studium an der Leipziger Hochschule wurde er nicht zugelassen. Ei
 ne Lehre im Handwerk der Photographie zog er nicht in Betracht. So blieb e
 r Autodidakt und entwickelte enorme Fähigkeiten im Umgang mit den Laborge
 räten bis hin zur Farb-Photographie.\nUnsere Plastiken waren seine ersten
  Motive. Nach und nach bestellten Kommilitonen und Professoren Aufnahmen i
 hrer Arbeiten gegen Entgelt.\n1986 verließen wir alle die Hochschule. Dam
 als nannten wir uns Gruppe Meier (Christian Späte\, Tobias Stengel\, Matt
 hias Jackisch).\nDiese intensive Zeit fand auch dank seiner Photos große 
 Resonanz. Götz begleitete fast alle unsere Aktivitäten mit der Kamera. W
 ir wurden eingeladen\, uns an verschiedenen Ausstellungen zu beteiligen\, 
 konnten reisen. Götz durfte nie mit uns in den „Westen”. Er war in de
 r DDR als Oppositioneller registriert. Bei den Protesten 1989 am Hauptbahn
 hof Dresden wurde er inhaftiert.\nDie Zusammenarbeit der Gruppe Meier ende
 te nach der „Wende”. Nicht aber die Freundschaft zu Götz. Er dokument
 ierte weiterhin auch unsere Aktivitäten als Einzelkünstler.\n1992 fand 
 seine erste Einzelausstellung in Berlin in der Galerie Zielke statt. Er ze
 igte damals vor allem große Photo-Leinwände mit Direktablichtungen seine
 s Körpers\, seine Photogramme.\nWerkaufnahmen in vielen Künstler-Atelie
 rs ermöglichten ihm eine weitreichende Vernetzung. Gebucht wurde er forta
 n ebenso von verschiedenen Theatern. Performance-Photographien zahlreicher
  Festivals fanden auf Ausstellungen internationale Beachtung. Nebenbei wuc
 hs sein Fundus an photographischen „Fundstücken”. Anfangs noch dem S
 tillleben verwandt\, trug er Verlorenes\, Gestrandetes\, Überfahrenes\, U
 ntergehendes und Auftauchendes immer eigenständiger als Serien oder Werk-
 Komplexe zusammen. Anfangs noch streng in Schwarz und Weiß\, später farb
 ig\, betrieb er dieses Hinsehen.\nUnd dann mailte er: „Ich photographier
 e jetzt das Licht.” Diese Aufnahmen nannte er „Olmec”.\nGötz Schlö
 tke starb im Dezember 2001 an Krebs.\nMatthias Jackisch\, Dezember 2017\n\
 n\nKurzbiographie Götz Schlötke\n1965 in Dresden geboren\n1983 Abschluss
  einer Mechanikerlehre\n1985 Beginn der photographischen Arbeit\n1987 Werk
 aufnahmen für Bildhauer und Maler\n1988 Theaterphotographie\, Portraits\
 n1989 freischaffender Photograph in Dresden und Berlin\n1992 Einzelausstel
 lung in der Galerie Zielke\, Berlin\n1993 Beginn der Performance-Photograp
 hie\n1994 Zeit-Blick\, Kunstlandschaft in Sachsen\, Schloss Dresden Morpho
 logie der Zeit\, Bauhaus Dessau\, mit Holger Herrmann\n1995 Kunstfond Sach
 sen\n1996 flexible:X\, Dresden\n1997 co-razón\, Centro Cultural Recoleta 
 Buenos Aires/Argentinien\n1999 Performance-Potographienien 1996–99\, sta
 tion flexible\, Dresden\n2000 Drei Ufer\, Stiftung Neuzelle\, Performance 
 Festspielhaus Hellerau\, Dresden\n2001 Performance-Photographien in Krakow
 \nGruppe Meier\n1982–1985 Zusammenschluss zu Gruppe Meier während des S
 tudiums an der HfBK Dresden\n1985 Projekt Hochschulfasching „Schwach dem
  König“ Ausstellung Zeichnungen und Skulpturen in der Verkehrshochschul
 e Dresden (mit Katharina Lewonig und Volker Lewandowski)\n1986/87 „Wir s
 tellen uns in den Raum“\, Villa Marie Dresden\n1987 „Das Tor“\, Gro
 ßer Garten Dresden\, „Wegzeichen“\, Oberbärenburg\, nur Jackisch und
  Stengel\n1988 „Orient-Tierung“ Installation in der Kuppel des VEB Tab
 akkontor (jetzt Yenidze) Dresden\,\n„Stattwerkstadt“\, Installation in
  der Galerie Comenius Dresden\n1989 „Einblick“\, Ausstellung auf dem S
 tuttgarter Hauptbahnhof (mit Studenten der Klasse Hajek\, Karlsruhe)\, „
 Das blaue Tor“\, bei „Brückenprojekt“ Bremen\, Symposium für Ku
 ̈nstlergruppen\n1990 „Drei Prozesse im gotischen Zimmer“\, Galerie Ju
 nge Kunst Frankfurt/Oder\n1991 „Abatoirs 91“\, Marseille (Späte\, Ste
 ngel\, Büttner)\n1993 „Ohne Meier“\, Galerie Autogen Dresden
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