
Wenn jeder an sich denkt, ist dann wirklich an alle gedacht?
Dresden steht vor wachsenden sozialen Herausforderungen: Polarisierung, steigende Lebenshaltungskosten und ungleiche Teilhabe belasten den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Besonders betroffen sind Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, Alleinerziehende, ältere Menschen und einkommensschwache Haushalte. Gleichzeitig fehlen Räume, in denen Begegnung, Vertrauen und Solidarität aktiv gelebt werden können.
Hier setzt „Stichpunkt Solidarität – nahtlos verbunden“ an: Das Projekt schafft niedrigschwellige, mehrsprachige Angebote, die Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generation zusammenbringen. In Gesprächen und kreativen Workshops entstehen Austausch, Verständnis und neue Formen des Miteinanders. So werden gesellschaftliche Trennlinien überwunden und Impulse für ein solidarisches Zusammenleben in Dresden gesetzt.
Kommt zu unseren Veranstaltungen!
Wir laden dazu ein, in Gesprächen und kreativen Workshops das Bewusstsein für ein solidarisches Miteinander zu schärfen und solidarisches Handeln sichtbar zu machen.
Gesprächs- und Begegnungsformate „Tauschbörse der Gedanken“
In offenen Gesprächsrunden kommen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen, um persönliche Erfahrungen, Werte und Perspektiven zu teilen. Impulse wie Lesungen oder Beiträge aus der Nachbarschaft eröffnen den Austausch. Gemeinsam werden Themen wie Zusammenleben, Herkunft oder Zukunft diskutiert und Ideen für solidarisches Handeln im Alltag entwickelt. Die Formate sind niedrigschwellig, mehrsprachig und in lokalen Einrichtungen verankert.
Kreativformate „Der Faden, der verbindet“
In künstlerischen Workshops setzen sich Teilnehmende mit eigenen Erfahrungen von Zusammenhalt und Ausgrenzung auseinander. Mithilfe von Fotos, Textilien und Stickerei entstehen individuelle Bildgeschichten, die persönliche Perspektiven sichtbar machen. Der kreative Prozess fördert Austausch, Selbstwirksamkeit und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Begleitet werden die Workshops von erfahrenen Künstler:innen und Pädagog:innen.
Dokumentation & Präsentation
An dieser Stelle veröffentlichen wir Ergebnisse und Erfahrungen des Projekts. Hier findet ihr bald Beiträge, Porträts und kreative Arbeiten rund um Solidaritätsgeschichten und Impulse für Engagement in Dresden.
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Stichpunkt Solidarität – nahtlos verbunden
Gespräche und kreative Workshops machen Solidarität im Alltag erfahrbar und schaffen neue Verbindungen zwischen Menschen, die ganz unterschiedlich im Leben stehen. Das Projekt stärkt Zusammenhalt, Empathie und gemeinsames Handeln in der Stadtgesellschaft.
Zeitraum
06-12.2026
Projektbeteiligte
Nadine Wölk (Projektleitung)
Yulia Vishnichenko · Bela Álvarez (Workshopleitung)
Rosa Hauch · Rosa Brockelt · Birthe Mühlhoff · Yvonn Spauschus (Moderation & Dokumentation)
Kooperationspartner:innen
Familienzentrum Altstadt (Familie(n)leben e.V.) · Treffpunkt Prohlis (Malteser Hilfsdienste e.V.) · HAUS DER BRÜCKE · Kunstverein Dresden e.V. · STADTTEILHAUS JOHANNSTADT (Johannstädter Kulturtreff e.V.) · ABC-Tische im Albertinum (Umweltzentrum Dresden e.V.) · Kleingärtnerverein FLORA I e.V. · Montagscafé (Staatsschauspiel Dresden) · HY! (Deutsche Hygiene-Museum Dresden) · BÜLOWH Beratungs- und Begegnungszentrum für Seniorinnen und Senioren Dresden-Neustadt (Diakonie Dresden)
Gefördert durch
Das Projekt wird gefördert durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden und das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Rahmen des Förderprogramms Integrative Maßnahmen.

