Lesung – 40 Jahre Chornobyl
Bautzner Straße 49, 01099 Dresden, Deutschland
Eintritt bzw. Teilnahme kostenlos
Eintritt bzw. Teilnahme kostenlos
Herzliche Einladung zu einer weiteren Begleitveranstaltung der Ausstellung „Spuren einer Apokalypse“ am 8. Mai um 19 Uhr in der Galerie nEUROPA.
Lesung – 40 Jahre Chornobyl
Am 26. April 1986 geschah das Unvorstellbare. Heute, vier Jahrzehnte später, ist der Name „Chornobyl“ längst mehr als nur ein Ort – er ist ein Symbol für Versagen, für die Macht der Natur über den Menschen und für eine tiefe Wunde in der Geschichte Europas.
Während die Natur in der Sperrzone langsam Beton und Stahl überwuchert, bleibt die Frage: Wie gehen wir mit diesem Erbe um? Wie erinnern wir an die Menschen, die alles verloren?
Wir möchten an die Katastrophe gedenken und auch Stimmen aus Belarus eine Plattform geben. Belarus damals, Belarus heute – darum soll es unter anderem in unserer Veranstaltung gehen.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Verein Gemeinsam in die Zukunft e.V. organisiert.
Spuren einer Apokalypse
Ein visueller Bericht aus der ersten Zone. Ausstellung zum 40. Jahrestag von Chornobyl
Stillstand, Vergangenheit, Gefahr. Vor 40 Jahren veränderte die Katastrophe von Chornobyl die Welt. Heute ist der Ort erneut bedroht: nicht nur durch Strahlung, sondern durch Krieg. Diese Ausstellung zeigt fotografische Erinnerungen und Stimmen der Geister aus einem Ort, der einst lebte, verstummte und nun wieder erschüttert wird. Doch hinter den Ruinen und der Stille stehen auch die Gesichter jener Menschen, die damals 1986 in die Zone gingen. Ihre Arbeit, ihr Mut und ihre Präsenz sind Teil der Geschichte, die nicht vergessen werden darf.
Beteiligte Fotografen und Künstler
Oleg Kutskiy (Odesa)
Fotoserie „Geister von Chornobyl“
Oleg Veklenko (Charkiw)
Fotografien und Auszüge aus dem Erinnerungsbuch „Tschernobyl: Skizzen vom Ort des Geschehens“
Internationale Charkiw-Triennale „The 4th Block“ / Wettbewerb 2026 „Chornobyl 40“
Plakate von Dmytro Miroshnichenko, Maria Sayenko, Milana Kochnova, Nadia Kiiko, Nataliia Kryvobok, Serafima Kabanets, Sergij Ianko, Sofia Katrich, Valeria Nikiforova
Kuration
Elena Pagel und Iryna Guziy
Das Projekt wird gefördert durch das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Rahmen des Förderprogramms »Wir für Sachsen«.
Wir wollen die Galerie nEUROPA auf neue Füße stellen – mit frischem Anstrich, besserer Technik und gestärktem Ehrenamt! Unser Ziel: 8.000 € bis zum 14. Mai 2026. Jeder Beitrag zählt – klein oder groß!





