Sprache
Die rumänische Sprache hat sich aus dem vulgärlateinischen Dialekt entwickelt, der in der Region Dacia gesprochen wurde, bevor sie im 2. Jahrhundert n. Chr. von den Römern erobert wurde. Nach der Eroberung Dacias durch die Römer wurde die Region romanisiert, und die lokale Bevölkerung begann, die lateinische Sprache zu übernehmen. Nach dem Rückzug der Römer im Jahr 271 n. Chr. wurde das Gebiet von verschiedenen Völkern besiedelt, darunter Goten, Slawen und andere. Diese Einflüsse führten zu Veränderungen in der Sprache. In dieser Zeit entwickelte sich das Rumänische weiter und nahm Einflüsse aus verschiedenen Sprachen auf, darunter Griechisch, Türkisch und Ungarisch, aufgrund der politischen und kulturellen Kontakte in der Region. Im 17. und 18. Jahrhundert begann eine Phase der Standardisierung. Viele Wörter aus dem Französischen und Italienischen wurden ebenfalls aufgenommen.
In Dresden leben ca. 2200 Rumänisch sprechende Menschen. Weltweit wird Rumänisch von etwa 24 bis 26 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen.
Schrift
Die schriftliche Dokumentation der rumänischen Sprache reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Die ältesten bekannten Texte in rumänischer Sprache sind aus dieser Zeit, darunter die „Codexul Voronețean“ aus dem Jahr 1521, die als die älteste erhaltene rumänische Urkunde gilt.
Ursprünglich verwendeten die Rumänen das kyrillische Alphabet, das im 19. Jahrhundert für die rumänische Sprache angepasst wurde.
Im Jahr 1860 wurde jedoch das lateinische Alphabet eingeführt, um die rumänische Sprache zu standardisieren und um die kulturellen und sprachlichen Verbindungen zu Westeuropa zu stärken. Das moderne rumänische Alphabet besteht aus 31 Buchstaben und verwendet das lateinische Schriftsystem, ergänzt durch einige diakritische Zeichen, um spezifische Laute der rumänischen Sprache darzustellen.
ANSPRECHBAR
Wir sind ANSPRECHBAR – für ein besseres Miteinander! Wir bringen Menschen ins Gespräch – unabhängig von Sprache, Kultur, Alter, Geldbeutel oder sozialer Stellung – bei kreativen Workshops, Ausstellungen und in einem Interview-Magazin mit einfühlsamen Porträts. Seid dabei und lasst uns gemeinsam Brücken bauen!

Zeitraum
01-12.2025
Projektbeteiligte
Yvonn Spauschus (Projektleitung)
Yulia Vishnichenko · Moussa Mbarek · Nadine Wölk · Rosa Brockelt · Bela Álvarez (Workshopleitung)
Rosa Hauch · Birthe Mühlhoff (Moderation und Dokumentation)
Kooperationspartner:innen
JugendKunstschule Dresden – Standort Passage, Omse e.V., Malteser Hilfsdienste e.V., Montagscafé am Staatsschauspiel Dresden sowie Umweltzentrum Dresden – ABC Tische, Internationale Gärten Dresden e.V, Uniwerk e.V. (Pirna), Buntes Meißen Bündnis Zivilcourage e.V. und viele mehr
Gefördert durch
Das Projekt wird gefördert durch die Heidehof Stiftung GmbH und das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes im Rahmen des Landesprogrammes Integrative Maßnahmen.

