ANSPRECHBAR im Porträt

Die ANSPRECHBAR-Ausstellungen zeigen 24 Dresdnerinnen und Dresdner, die allesamt eigene Geschichten und Erfahrungen mit ihren Sprachen verbinden, egal, ob sie in Dresden aufgewachsen sind oder hergezogen sind.

Ausstellung JKS – Dresden spricht (2024) © Matthias Schumann

Die ANSPRECHBAR-Ausstellungen

25. August - 27. September 2026
HAUS DER BRÜCKE, Dresden

Die ANSPRECHBAR-Ausstellungen zeigen 24 Dresdnerinnen und Dresdner, die allesamt eigene Geschichten und Erfahrungen mit ihren Sprachen verbinden, egal, ob sie in Dresden aufgewachsen sind oder hergezogen sind. In Interviews erzählen sie davon und haben für uns jeweils ein Sprichwort in ihrer Muttersprache notiert.

Mehr Informationen zu den einzelnen Sprachen gibt es in unseren MagazinenDresden spricht… viele Sprachen“ und „Dresden ist … #ANSPRECHBAR“ oder direkt bei unseren ProjektenDresden spricht…“(2024) und „ANSPRECHBAR“ (2025).

Die sprachliche Vielfalt in Dresden ist erstaunlich!

Der erste Schrei eines Menschen ist überall auf der Welt gleich, egal in welcher Sprache. Das erste Wort eines Kindes klingt jedoch schon anders. Unsere Eltern und die Welt um uns herum formen unsere Sprache, die uns ein Leben lang begleitet.

Die Wörter dieser Sprache(n) formen unsere Sicht auf die Welt und lassen uns zu einem individuellen Charakter heranwachsen.

Worte haben ein eigenes Leben. Wir messen ihnen Bedeutungen zu, die uns in der Jugend leicht über die Lippen gehen, im hohen Alter jedoch schwerfallen können.

Worte sind ein mächtiges Instrument. Sie können zeigen, wer wir sind.

Aber Sprache hat noch mehr Facetten. Da ist das gesprochene Wort. Es gibt den Ausdruck in Bildern. Und die Sprache der Vögel und Tiere.

Sprache kann ermutigen. Sie kann uns eingrenzen. Sie kann andere ausgrenzen. Sprache macht uns zu Menschen.

In unseren Projekten „Dresden spricht…“(2024) und „ANSPRECHBAR“ (2025) haben wir die Ohren gespitzt und die Augen geöffnet. Auf der Straße, im Café, am Küchentisch. Wir haben mit Menschen gesprochen, die unterschiedliche Muttersprachen haben. Mit Menschen, denen es nicht leichtfällt, sich gut mitzuteilen. Wir haben mit blinden Menschen gesprochen, für die Sprache sehr wichtig ist, um die Welt zu erkunden.

Es ist spannend, wenn man genau zuhört und im Gespräch bleibt. Also … lasst uns miteinander reden!