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Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Nasser

... ist Kulturjournalist und lebt seit 2017 in Dresden. „Ich fühle mich oft ausgeschlossen. Es gibt Rassismus. Offen oder hinter vorgehaltener Hand. Wenn die Leute über mich reden, weil sie denken, ich verstehe sie nicht. Das verletzt mich sehr.“

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Robert

... lebt seit 30 Jahren in Dresden. „Mein Traumhaus wäre ein Spät-Shop, wenn die Nachbarn mal kein Bier im Haus hätten.“

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Nantawipa

... aus Thailand arbeitet als Krankenschwester und lebt seit zehn Jahren in Dresden. Ihre Tochter wünscht sich, dass die Häuser bunter sein sollen und dass auch immer Sommer ist.

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Christoph

... ist im Westallgäu geboren und schockverliebt in Dresden. Deshalb möchte er nun sein Rentnerleben in Dresden verbringen. Seine Lieblingsorte sind die Neustadt und der Schillergarten an der Elbe. „Es ist alles toll hier, aber Kontakte zu knüpfen ist wirklich schwierig.“

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Mia

„Mir fehlen Spielplätze.“

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Aleksandra und David

... sind zu Besuch. Bis jetzt leben sie noch in Prag. Im Sommer schauen sie sich noch Venedig an. Danach wollen sie sich entscheiden, wo sie ihre gemeinsame Zukunft verbringen wollen. Prag? Dresden? Venedig?

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Karin

... aus Reick wünscht sich mehr Grün in Dresden. In ihrem Viertel sollte mehr getan werden, um die neu Zugezogenen besser zu integrieren. „Es ist wichtig, nicht nur die Fassaden bunt zu machen, auch in den Häusern sollte auf eine liebevollere Gestaltung geachtet werden. Auch wenn man es sich nicht leisten kann, in einer Villa zu wohnen, so möchte man doch das Gefühl haben, willkommen zu sein.“

Alessia beim Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Alessia

... aus Italien ist zum Studieren vor über 20 Jahren nach Dresden gekommen und ist geblieben. Noch immer hat sie sich nicht an die deutsche Mentalität gewöhnt. Die Zurückgezogenheit ins Private und das dem Fremden nicht sehr Aufgeschlossene machen es schwer, mit Leuten in Kontakt zu kommen. Deshalb ist die Neustadt für sie immer noch der schönste Ort zum Leben.

Neustädter Frühling - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

Daria

... aus der Ukraine lebt seit einem Jahr in Dresden. Zu Hause hat sie Tourismusmanagement studiert. Jetzt besucht sie einen Deutschkurs, um auch bald hier arbeiten zu können.

Nuslätta August 2023 – In Erinnerung an Ales Pushkin (1965 – 2023)

Menschen, die aufgrund von freier Meinungsäußerung oder subversiven Kunstaktionen ins Gefängnis müssen, gibt es bei uns seit dem Ende der DDR nicht mehr. Dies ist eine große Errungenschaft. Die Situation in Belarus stellt sich heute hingegen weiterhin ganz anders dar. So gibt es dort aktuell ca. 1.500 politische Häftlinge.

Nachbarschaftshilfeverein Gorbitz - Manja Schubert - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

🔊 | Wie´s kommt, wird´s genommen

In den Dresdner Nachbarschaften gibt es etliche Vereine direkt um die Haustür, z.B. den NHV e.V. Im Jahr 2000 haben zehn Gründungsmitglieder die Ärmel hochgekrempelt, um einen Freizeittreff zu schaffen und einen Anlaufpunkt für Nachbarschaftshilfe, -probleme, -sorgen und -angebote. Vor rund vier Jahren hat Manja Schubert die Leitung des Gorbitzer Vereins übernommen.

Chinesisch-Deutsches Zentrum Strehlen - Dresdner Nachbarschaften © Y. Spauschus

🔊 | Zurück in die Zukunft. Neues altes Bauen aus dem Übersetzerbüro

Gebäude sind Wächter der Identität und Architektur mithin identitätsstiftend. Frei nach dem Motto: Zeig mir, wie Du baust und ich sage Dir, wer Du bist. Und jedes gebaute Haus der Dresdner Nachbarschaften spricht also von der Gesellschaft, in der es entstanden ist, von deren Verhältnis zu den Menschen, der Natur …